Brunnen TamTam

Im Sommer 2019 konnten wir die Wasserprobleme in TamTam lösen. Dabei handelt es sich um ein Viertel in Kameruns Hauptstadt Yaoundé. In Tam-Tam wohnen einige tausend Menschen ohne regelmäßige Wasserversorgung. Bisweilen müssen die Anwohner auf einen einzigen Wasserhahn zurückgreifen, der – nur unregelmäßig – oft stark verschmutztes Wasser liefert. Zudem ist dieses Wasser teuer, denn es wird für umgerechnet 15 Cent pro Eimer verkauft. Was für Menschen in Deutschland nicht viel sein mag, belastet die Familien dort jedoch enorm.

Das Geld, das für Wasser ausgegeben werden muss, fehlt den Familien an anderer Stelle, wie beispielsweise für Bildung. Nur wenige Familien in diesem Viertel können die Schulgelder für ihre Kinder bezahlen, weshalb vor allem den Mädchen die Schulbildung häufig verwehrt bleibt.

Blieb der Wasserhahn im Viertel Tam-Tam wie so häufig trocken oder fehlte das Geld für den Wasserkauf, bleibt den Anwohnern nichts anderes übrig, als auf ein Wasserloch zurückzugreifen. Durch Regen und einen hohen Grundwasserspiegel füllt sich dieses Loch immer wieder mit Wasser. Doch vor allem für Kinder ist diese krankmachende Wasserquelle sehr gefährlich. Sie riskieren damit Krankheiten wie Cholera, Typhus oder auch Hepatitis.

Damit Tam-Tams Einwohner gesund bleiben, entstand an der Stelle des Wasserlochs ein Brunnen, der die Anwohner mit sauberem, gefiltertem Grundwasser versorgt. Durch eine manuelle Pumpe kann seither Wasser von Hand hochgepumpt werden.

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