Waisenhaus

Leben im Waisenhaus

A better world

Das „a better world“ Waisenhaus liegt in Mbengwi, im Nordwesten Kameruns. Dort leben zurzeit 28 Waisen mit der Familie des Waisenhausleiters Seta Withgodep Wiertz und einer weiteren Haushaltshilfe zusammen wie eine große Familie!

Lernen im Waisenhaus

Bildung

Wir beschlossen im Sommer 2018 die Schulgelder für die 35 Waisen des „better world“ Waisenhauses im kommenden Schuljahr zu übernehmen.

Die anhaltende Krise in Westkamerun erschwerte den Schulbesuch jedoch mehr und mehr.

Während das Besuchen der Schule im September 2018 noch problemlos möglich war, mussten die Waisen ab Dezember zu Hause bleiben, denn es hatte zu viele Angriffe auf Schulen in unmittelbarer Umgebung gegeben.

Da Bildung der einzige Weg ist aus eigener Kraft langfristig der Armut zu entfliehen, stellten wir ab Januar 2019 zwei Lehrer ein, die die Waisen, getrennt in Grund- und weiterführende Schule solange unterrichten sollen, bis ein Schulbesuch wieder möglich wird.

Mittlerweile hat sich die Lage wieder etwas beruhigt und seit September 2019 können alle Kinder wieder die Schule besuchen.

Videos

Brunnenbau am Waisenhaus

Praktische Hilfe

Die Kinder im „a better world“ Waisenhaus Mbengwi (Westkamerun) hatten jahrelang Probleme mit der miserablen Wasserversorgung. Dieses Gebiet ist durch ein wechselfeuchtes Klima geprägt. In der Trockenzeit von November bis März/April gibt es monatelang keinen Regen, die schlimmsten Monate sind der Januar und der Februar, in dieser Zeit ist es auch noch sehr heiß. 2017 war das Waisenhaus sogar acht Monate lang ohne fließendes Wasser, da die Wasserrohre defekt sind und nur wenige Vorräte an sauberem Wasser da waren.

In der Trockenzeit kann das Wasser häufig vom einige Kilometer entfernten Kloster geholt und in Kanistern zum Haus geschleppt werden. Aber auch im Kloster ist oft zu wenig Wasser da. Der nahegelegene Bach ist ebenfalls in diesen Monaten ausgetrocknet oder besteht nur noch aus Schlamm. Trotzdem trinken die Kinder oft davon, weil sie so großen Durst haben. Man muss sagen, dass sie in der Zeit der großen Hitze von allem trinken, was flüssig ist. Deshalb werden sie immer wieder so krank, dass sie ins Krankenhaus müssen. Deswegen hat ex animo es sich zum Ziel gesetzt, diesen Missstand zu verbessern und wir haben veranlasst, dass bei dem Waisenhaus ein Brunnen gebohrt wird, der die Kinder und die umliegenden Häuser mit Wasser versorgt.

Seit Juni 2018 fließt im Waisenhaus durchgehend sauberes Wasser, dank des Brunnen den wir mithilfe zahlreicher Spender dort errichten lassen konnten. Es wurde ein Brunnenloch gebohrt, durch das Grundwasser in einen Wassertank gepumpt wird.

Dachreparatur im Waisenhaus

Praktische Hilfe

Anfang des Jahres 2019 eskalierte die Krise in Kamerun immer mehr. Doch zusätzlich ist noch ein weiteres, existenzbedrohendes Problem aufgetreten. Im Oktober 2018 wurde das Dach des Waisenhauses bei einem Hagelsturm stark zerstört. Die daraufhin folgende Trockenzeit (meistens November bis Februar/März), in der es monatelang überhaupt nicht regnet machte das Problem vorerst vergessen. Im Februar 2019 begannen allerdings die ersten Regenfälle, die spätestens ab März zu monatelangen, täglichen, starken tropischen Schauern werden. Das durch das zerstörte Dach eindringende Wasser beschert den Kindern momentan schlaflose Nächte, denn sie müssen in durchnässten Betten schlafen.

Der Regen hat bereits im Haus große Verwüstungen angerichtet. Es bestand die Gefahr, dass die aus Lehmblöcken gebauten Häuser in absehbarer Zeit einstürzen. Damit wären die über 50 Waisenkinder obdachlos in einem Gebiet, in dem zu dieser Zeit fast täglich Menschen in nächster Umgebung bei Kämpfen sterben. Damit dies nicht geschieht konnte ex animo, dank zahlreicher Spender, die unserem Spendenaufruf in der Saarbrücker Zeitung folgten die anfallenden Kosten für ein neues Dach übernehmen und seit Mai 2019 schlafen die Waisen wieder trocken.

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