Zaun gegen Bedrohung

Das Waisenhaus muss dringend mit einem Zaun gegen die wachsende Bedrohung gesichert werden, denn der eskalierende Bürgerkrieg macht die Lage zunehmend lebensbedrohlich. Vor wenigen Tagen durchsuchten Soldaten des kamerunischen Militärs in den Morgenstunden das Waisenhaus, nachdem es 200 Meter entfernt Kämpfe mit den Separatisten gegeben hatte. Die Kinder, die sich geweckt von den Schüssen, unter den Betten versteckten, wurden bedroht und aus den Häusern geschickt.

Was sich im ersten Moment zwar schrecklich aber nicht unbedingt lebensbedrohlich anhört, erscheint nach dem Massaker von Ngarbuh in einem ganz anderen Licht. In dem Dorf ganz in der Nähe des Waisenhauses wurden am 14. Februar die Häuser niedergebrannt und mindestens 22 Unbewaffnete vom kamerunischen Militär erschossen. Davon waren mindestens 14 Kinder. Eine junge Frau wurde von den Soldaten, die in ihr Haus eindrangen überrascht, während sie ihr wenige Monate altes Kind stillte. Beide starben durch einen Schuss in den Kopf.

Der gemeinnützige Verein „ex animo e.V.“, der schon mehrere Projekte in Kamerun, aber vor allem in Mbengwi und dem Waisenhaus finanzieren konnte, will nun einen Anbau für das Waisenhaus bauen und es mit einem Zaun sichern, doch dafür sind sie auf Spenden angewiesen. Da ihre Arbeit rein ehrenamtlich ist und sie einen engen Kontakt nach Kamerun pflegen, fließen 100% der Spenden direkt in das Projekt in Kamerun.

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